Theodor W. Adorno

Theodor W. Adorno
* 11.09.1903 in Frankfurt am Main
† 06.08.1969 in Visp, Schweiz
war ein deutscher Philosoph und Soziologe und einer der wichtigsten Vertreter der Frankfurter Schule. Sein Denken hatte erheblichen Einfluss auf die Philosophie, die Soziologie und die Kulturtheorie des 20. Jahrhunderts.

Theodor W. Adorno (* als Theodor Ludwig Wiesengrund am 11. 09.1903 in Frankfurt am Main; † 06. 08.1969 in Visp, Schweiz; ) war ein deutscher Philosoph und Soziologe und einer der wichtigsten Vertreter der Frankfurter Schule. Er wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie, Soziologie und Musik.

Gedenktafel an Adornos Wohhaus in Frankfurt

Adornos Werk befasste sich mit der Kritik der Massenkultur und des Kapitalismus und betonte die Bedeutung der ästhetischen Erfahrung in der modernen Gesellschaft. Er argumentierte, dass die moderne Gesellschaft dazu neigt, die Individualität zu unterdrücken und die Menschen zu standardisieren.

Zusammen mit Max Horkheimer schrieb er das Buch “Dialektik der Aufklärung”, in dem sie die Rolle der Aufklärung bei der Unterdrückung der Massen diskutierten. In seinem Buch “Minima Moralia” schrieb er einen der meist zitierten und kommentierten Sätze aller Zeiten: “Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Denkmal auf dem Theodor-W.-Adorno-Platz in Frankfurt

Adorno war auch ein bekannter Musiktheoretiker und schrieb viele Artikel und Bücher über Musik. Seine Arbeit auf diesem Gebiet betonte die Bedeutung der Musik als einer der wenigen Orte, an denen Menschen eine authentische und individuelle Erfahrung machen können.

Adornos Arbeit und sein Denken hatten einen erheblichen Einfluss auf die Philosophie, die Soziologie und die Kulturtheorie des 20. Jahrhunderts.

Bildnachweis
Collage oben unter Verwendung der Fotos
– Institut für Sozialforschung Frankfurt (Quelle unbekannt)
– Adorno und Horkheimer: Foto von Jeremy J. Shapiro (CC BY-SA 3.0)
Adorno-Denkmal: Frank Behnsen (CC BY-SA 3.0)
Adorno-Denkmal: dontworry (CC BY-SA 3.0)

Zitatnachweis
Odo Marquard (Man muss Adorno gehabt haben) “Skepsis in der Moderne” Stuttgart: Reclam 2007