Wegweiser
Räume
Das Museum
Bitte trage dich in unser
Gästebuch ein.
Über ein paar Zeilen würden wir uns sehr freuen.


Christoph Martin Wieland (1733-1813), der Älteste im Weimarer Viergestirn, war ein wichtiger Repräsentant der Aufklärung; seine Werke stehen für die Ideale der Vernunft, der Toleranz und der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Fragen. Er äußerte sich kritisch über religiöse Dogmen und veröffentlichte zentrale Abhandlungen über den freien Gebrauch der Vernunft in Fragen des Glaubens.
Wieland kam 1772 als Hauslehrer des Prinzen Carl August nach Weimar, nachdem er zuvor als Professor für Philosophie an der Universität Erfurt wirkte (siehe Bereich 2 dieser Ausstellung). Nach anfänglichen Anfeindungen durch Vertreter des Sturm und Drang, gewann er großes Ansehen. Als quasi Kollege von Goethe am Weimarer Hof traf er oft mit diesem zusammen. Beide wirkten auch daran mit, dass Herder zum Generalsuperintendenten ernannt wurde. Auch mit Schiller gab es einen regen Austausch durch gemeinsame Treffen und gegenseitige Wertschätzung.
Wieland beschäftigte sich direkt mit der Frage „Was ist Aufklärung?“ und sah deren Wesen in der Freiheit des Denkens und der Presse, wodurch das „Licht des Geistes“ die Erkenntnis des Wahren und Falschen, des Guten und Bösen betrifft. Er verstand Aufklärung als Beseitigung von intellektuellem Dunkel und vorrationaler, auf Unwissenheit und Aberglauben beruhender Welterklärung.
Wielands philosophische Leistung manifestiert sich vor allem in seiner literarischen Arbeit. Er hatte die Fähigkeit, komplexe philosophische Ideen auf elegante und zugängliche Weise zu vermitteln. In seinen Werken spielte die Verbindung von Unterhaltung und moralischer Erziehung eine zentrale Rolle.
Mit der „Geschichte des Agathon“ schuf er einen Prototyp des modernen deutschen Bildungs- und Erziehungsromans, der tiefe Einblicke in die menschliche Natur und Ethik bietet und spätere Autoren wie Goethe (Wilhelm Meister) beeinflusste.
In Werken wie „Aristipp und einige seiner Zeitgenossen“ thematisiert er die Pluralität der Perspektiven als Bedingung der Welterfassung und als ethische Maxime der Kommunikationsgemeinschaft.
Wieland war ein äußerst populärer und einflussreicher Autor, der seinem Zeitalter eine entschiedene Richtung gab. Die Frühromantiker sahen in ihm jedoch die Verkörperung eines vergangenen Zeitalters und versuchten, seine Reputation systematisch zu zerstören. Diese spätere Kritik führte dazu, dass Wielands Nachruhm im Vergleich zu seinen Zeitgenossen Goethe, Schiller und Herder im 19. Jahrhundert verblasste, was jedoch seine historischen Verdienste nicht schmälert.


Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war kein systematischer Philosoph im traditionellen Sinne, seine Werke sind aber von tiefgreifenden philosophischen Betrachtungen durchzogen.
Das Leben des gebürtigen Frankfurters ist eng mit Thüringen verbunden. Schon im Alter von 26 Jahren kommt er auf Einladung von Herzog Carl August nach Weimar, wo er seinen Lebensmittelpunkt findet. Er wird Minister und Geheimer Rat am herzoglichen Hof.
Philosophisch bedeutsam sind Goethes Ansätze in den Naturwissenschaften, besonders zur Morphologie (Lehre von der Gestalt) und zur Farbenlehre. Er suchte nach dem „Urphänomen“ oder „Typus“ (z. B. die Urpflanze), ein gedankliches Urbild, das den Bauplan und die Entwicklungsgesetze aller Einzelerscheinungen einer Gattung widerspiegelt. Die Metamorphose ist für ihn ein zentrales Prinzip der lebendigen Natur, das ein kontinuierliches Werden und Verändern von der einfachen zur komplexen Gestalt beschreibt. Goethe forderte eine ganzheitliche Betrachtung der Natur, die das Einzelne immer im Zusammenhang mit dem Ganzen sieht.
In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in einer Verbindung mit dem Ganzen stehe.
J. W. Goethe „Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt“ (1792)
Goethe hatte ein gespaltenes Verhältnis zur Philosophie. Er war stark beeindruckt von der Ethik Spinozas, konnte aber mit der universitären Philosophie nicht viel anfangen.
Von der Philosophie habe ich mich selbst immer frei erhalten; der Standpunkt des gesunden Menschenverstandes war auch der meinige.
(Gespräch mit Eckermann, 1829)
Insbesondere die Systemdenker waren ihm suspekt. So schrieb er 1793 an Voigt:
Mit der Kantischen Lehre wird es gehen wie mit Modefabrikwaren , die ersten werden am teuersten bezahlt, nachher macht man sie überall nach und sie sind leichter zu kaufen.
Mit Hegel, den er mehrfach traf, war es ähnlich. An Kanzler v. Müller schrieb Goethe 1827:
Ich mag nichts von der Hegelschen Philosophie wissen, wiewohl mir Hegel selbst ziemlich zusagt.
In seinen literarischen Werken behandelt Goethe grundlegende Fragen der menschlichen Existenz, wie Liebe, Ehrgeiz und die Suche nach dem Sinn des Lebens, die Leser über Generationen hinweg ansprechen.
Die Figur Faust verkörpert das unaufhörliche Streben nach ultimativem Wissen, Erkenntnis und Sinn – ein zentrales ethisch-existentielles Thema. Goethe ermutigte zur Selbstbestimmung und dazu, den eigenen Weg zu gehen und durch Handeln einen Sinn zu finden.
Goethe strebte nach einer Harmonie zwischen Verstand und Gefühl – ein Ideal, das die Weimarer Klassik prägte. Er erkannte die Gefühle als wichtige Triebfedern des menschlichen Lebens an.


Johann Gottfried Herder (1744-1803) gilt als eine Schlüsselgestalt an der Schwelle von der Aufklärung zur Weimarer Klassik und zur Romantik. Als Schüler und später Kritiker von Immanuel Kant lieferte Herder einen bedeutenden Beitrag zur philosophischen Debatte seiner Zeit. Mit seiner „Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft“ (1799) versuchte er, die kantische Transzendental-Philosophie zu korrigieren. Er lehnte deren strenge Trennung von Sinnlichkeit und Verstand ab und betonte die ganzheitliche Natur der menschlichen Erkenntnis, die eng an die Sprache gebunden ist.
Der aus Ostpreußen stammende Herder kam 1776 nach Weimar, wo er durch Goethes Vermittlung von Herzog Karl August zum Generalsuperintendenten berufen wurde. Nach anfangs freundschaftlichen Beziehungen kühlte sich das Verhältnis zu Goethe ab, sowohl weil materielle Erwartungen sich nicht erfüllten als auch wegen unterschiedlicher Überzeugungen.

Herders Hauptwerk, die „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“ (1784–1791), bildet den Kern seiner Geschichtsphilosophie. Im Gegensatz zum statischen Denken der frühen Aufklärung fasste Herder die Menschheitsgeschichte als einen organischen Prozess auf, bei dem jede Epoche und jede Kultur ihren eigenen Wert und ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten besitzt.

Herder sah den „einzigen Daseinszweck“ des Menschen in der Bildung der Humanität – der Verwirklichung menschlicher Vernunft, Güte und Toleranz. Die Geschichte ist für ihn ein Fortschrittsprozess hin zu diesem Ideal.
Er betonte die Gleichberechtigung und Legitimität aller Kulturen und trat gegen die Überhebung der europäischen Kultur auf. Dies begründete eine Form des historischen Relativismus.
Herder lieferte einen der ersten umfassenden philosophischen Entwürfe zur Sprache. In seiner „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“ (1772) stellte er fest, dass Sprache nicht göttlichen Ursprungs sei, sondern vom Menschen selbst erfunden und geschaffen wurde. Er erkannte den engen Zusammenhang zwischen Sprache und kultureller Identität eines Volkes. Sprache ist demnach nicht nur ein Verständigungsmittel, sondern formt das Denken und die „Seele“ eines Volkes. Indem er das Interesse an der eigenen Sprache, Geschichte und Kultur weckte, wurde Herder zu einem wichtigen Vordenker des modernen Nationalgedankens in Deutschland.


Während Goethes philosophische Bedeutung vor allem in dem Widerhall liegt, den seine Werke in fremdem Ideengut fanden, hat Friedrich Schiller (1759-1805) eigene Beiträge auf verschiedenen Gebieten der Philosophie geleistet.
Schillers Leben ist eng mit Thüringen verbunden. Um der Verfolgung durch die Obrigkeit zu entgehen, verließ er 1782 seine württembergische Heimat und fand Zuflucht im südthüringischen Bauerbach. Nach Aufenthalten in Mannheim, Leipzig und Dresden kam er 1787 nach Weimar. Von 1789-1799 lebte er in Jena, danach, bis zu seinem Tod, wieder in Weimar.
Schiller verfasste eine Reihe philosophisch bedeutender Schriften. Aber auch in seiner Dichtung finden sich unzählige Passagen mit philosophischem Tiefgang, wie die nachstehenden Beispiele zeigen.



Schiller war stark von der Philosophie Immanuel Kants beeindruckt und gehörte zu deren einflussreichsten Verbreitern und Kritikern. Seine erste öffentliche Auseinandersetzung mit Kant bildet der Essay “Über Anmut und Würde”, erschienen 1793 in der Zeitschrift “Neue Thalia”.
Bemerkenswerte Einblicke in Schillers philosophische und politische Ansichten bieten die Briefe, die er zwischen 1793 und 1796 an den Herzog von Augustenburg schrieb. Sie waren die Grundlage der später erschienenen Briefe „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795).
In Jena erhielt Schiller 1789 einen Lehrstuhl für Geschichte, obwohl er eigentlich Philosophieprofessor war. Seine Antrittsvorlesung, die begeistert aufgenommen wurde, war denn auch von philosophischen Betrachtungen durchzogen.
1795 erschien Schillers letzte größere philosophische Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“. Am 17. Dezember 1795 teilt er Goethe in einem Brief mit „daß ich für eine Weile die philosophische Bude schließe. Das Herz schmachtet nach einem betastlichen Object.“
Ausführlicheres zu Friedrich Schillers philosophischer Bedeutung in unserem Exponat „Dichtende Philosophen oder philosophierende Dichter?„

Selten in der Geschichte waren Literatur und Philosophie so eng verbunden wie im Weimar der Aufklärung und der sich anschließenden klassischen Epoche. In dieser Zeit entstand ein einzigartiger geistiger Austausch zwischen Dichtern, Denkern und Wissenschaftlern, der die kulturelle Identität Deutschlands nachhaltig prägte. Die Weimarer Klassik war nicht nur eine literarische Blütezeit, sondern auch ein Experimentierfeld für moralische, ästhetische und erkenntnistheoretische Fragen, die das aufklärerische Denken in eine neue, humanistische Dimension führten.
In diesem Ausstellungsteil stellen wir das „Viergestirn“ der Weimarer Klassik vor. Klicke dazu auf die Sterne.
Am Rande informieren wir über die der Klassik vorausgehende Periode des
Sturm und Drang sowie über den philosophischen Außenseiter
Johann Karl Wezel.
Im Zentrum dieses intellektuellen Aufbruchs standen Gestalten wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder und Christoph Martin Wieland. Ihre Werke waren nicht nur künstlerische Schöpfungen, sondern auch Träger philosophischer Ideen.
Schillers Schriften über die „ästhetische Erziehung des Menschen“ etwa suchten die Versöhnung von Sinnlichkeit und Vernunft – ein Thema, das auch Kant und die Aufklärung bewegte. Goethe wiederum verband in seinem Schaffen naturwissenschaftliche Beobachtung mit dichterischer Intuition, wodurch er eine Einheit von Kunst und Erkenntnis anstrebte, die das mechanistische Weltbild der reinen Vernunft überwand.
Weimar wurde so zu einem geistigen Zentrum, in dem das Ideal des harmonischen, gebildeten Menschen zur Leitfigur wurde. Literatur war hier nicht bloß Unterhaltung, sondern Ausdruck einer ethischen und philosophischen Haltung, die den Menschen als freies, vernunftbegabtes Wesen in den Mittelpunkt stellte. Die Auseinandersetzung mit antiker Kunst, die Hinwendung zur Natur und die Suche nach universaler Wahrheit schufen ein kulturelles Klima, das bis heute als Maßstab für humanistische Bildung gilt.
Die Verbindung von Literatur und Philosophie im Weimar der Klassik war damit mehr als eine historische Episode – sie war ein Versuch, Denken und Dichten, Geist und Leben zu vereinen. In dieser Einheit liegt ihre zeitlose Bedeutung: Sie zeigt, dass wahre Kultur dort entsteht, wo Erkenntnis und Schönheit gemeinsam nach Wahrheit streben.

Der Weimarer Klassik ging die Epoche des Sturm und Drang voraus. Sie markiert eine leidenschaftliche und revolutionäre Phase der deutschen Literaturgeschichte. Als Gegenbewegung zur rationalen und normgebundenen Aufklärung stellten die jungen Dichter (die „Stürmer und Dränger“) die ungezügelte Emotion in den Mittelpunkt ihres Schaffens.
Die literarischen Werke sind Ausdruck dieser inneren Revolte. Sie kritisieren vehement die feudalen Strukturen und die überkommenen Moralvorstellungen des Bürgertums. Die Sprache bricht mit den Konventionen, sie ist emotional aufgeladen, dynamisch und verwendet häufig Ausrufe, Halbsätze und Kraftausdrücke, um die innere Zerrissenheit authentisch darzustellen. Die bevorzugte Gattung war das Drama, in dem der Konflikt des leidenschaftlichen Helden mit der gesellschaftlichen Ordnung meist tragisch endete.

Hauptvertreter dieser kurzen, aber intensiven Epoche sind Johann Wolfgang von Goethe (Die Leiden des jungen Werther) und Friedrich Schiller (Die Räuber). Der Sturm und Drang ebnete den Weg für die spätere Klassik und Romantik, indem er dem Subjekt und seiner Gefühlswelt literarisch Geltung verschaffte.
Die Epoche des Sturm und Drang war von Natur aus eine literarische Jugendbewegung, deren extreme Emotionalität und Regelablehnung ihre eigene Lebensdauer begrenzte. Die entscheidende Zäsur bildet Goethes Italienische Reise. Dort suchte er in der antiken Kunst und Architektur nach Ordnung, Maß und Harmonie, was den Beginn der Weimarer Klassik einleitete. Friedrich Schiller vollzog einen ähnlichen Wandel; nach seinen frühen, rebellischen Dramen widmete er sich zunehmend philosophischen und ästhetischen Fragen, die auf moralische Läuterung und Ausgleich abzielten.
Eine beschleunigende Rolle beim Übergang zur Klassik spielte die Französische Revolution, indem sie die deutschen Intellektuellen mit der brutalen Realität politischer Umwälzungen konfrontierte. Zunächst schien die Revolution die Ideen des Sturm und Drang zu bestätigen; die Ablehnung der absolutistischen Herrschaft und der Ruf nach Freiheit entsprachen dem antiautoritären Geist der Stürmer und Dränger. Die anschließende Radikalisierung und der Terror der Revolution wirkte jedoch tief abschreckend auf die meisten deutschen Denker.
Als Reaktion auf das politische Chaos wandten sich die Klassiker der ästhetischen Erziehung zu. Anstatt die Gesellschaft durch direkte politische Revolte zu verändern, sahen Goethe und Schiller in der Kunst und der Hinwendung zum Wahren und Schönen das Mittel, um den Menschen moralisch zu vervollkommnen. Erst der sittlich gereifte Mensch, so die Überzeugung, könne eine gerechte Gesellschaft aufbauen.

„Ein sonderbarer Meteor an unserem literarischen Lufthimmel“, schrieb Christoph Martin Wieland. Den er damit meinte, war Johann Karl Wezel, geboren 1747 in Sondershausen.
Der Verfasser von Gedichten, Romanen und Satiren „ist auch ein bedeutender philosophischer Autor, der fest in der Aufklärung verwurzelt ist, aber auch an ihre Grenzen stößt. Und zwar schärfer und folgenreicher als jeder andere Autor des 18. Jh.s. Sein Roman Robinson Krusoe (1779) endet in einem Weltuntergangsbild, das in der Literatur der Zeit nicht seinesgleichen hat.

Vermutlich hat sich Wezel schon in seiner Leipziger Studienzeit ausgiebig mit Leibniz beschäftigt und die zeitgenössischen Philosophen gelesen. 1781 hebt er in einer Replik zu einer Rezension seiner Schrift Über Sprache, Wissenschaften und Geschmack der Teutschen hervor, daß ihm Leibnizens Denkgebäude längst überholt erscheint: „Damals war er mir unleidlich, und jetzt unerträglich.“ Dagegen, betont er, „zündete“ der Engländer John Locke in seinem Kopf „ein Licht an“. In sein Blickfeld traten auch die großen Franzosen: Voltaire, La Mettrie, d’Alembert und Diderot. Gerade die Elemente mechanistischen Denkens, wie sie vor allem La Mettrie in seinem Traktat L’homme machine (1748) formuliert hat, sind für ihn von grundlegender Bedeutung und Ausgangspunkt einer eigenständigen Anthropologie. In Wezels philosophischer Hauptschrift Versuch über die Kenntnis des Menschen heißt es: „Jede Wirkung setzt eine Ursache voraus, die Aufsuchung der Ursachen, die jene Wirkungen veranlassen oder hervorbringen, stehen im Mittelpunkt.“ In den menschlichen Handlungen herrscht also nach Wezel ein mechanistisches Prinzip vor. Wie für La Mettrie ist auch für Wezel der Mensch ein funktionierender Mechanismus, der von den Nerven, „dem allgemeinen Band zwischen Seele und Körper“, zusammengehalten wird. Da sich aus einer solchen Auffassung nur schwerlich gesellschaftliche Veränderungen ableiten lassen, folgt ein tiefer Skeptizismus, aus dem sich Wezels satirische und groteske Schreibhaltung ableitet, letztlich wohl auch sein Scheitern als Autor. Daß die Weimarer Klassiker mit dieser Grundhaltung wenig anzufangen wußten, erklärt Wezels längerfristige Wirkungslosigkeit und sein schließliches Verstummen.“
zitiert aus: D. Ignasiak, F. Lindner „Das philosophische Thüringen“ Jena: Quartus 1998